Eine hydraulische Kranwinde ist der zentrale Hubmechanismus von Mobilkranen, Autokranen und Raupenkranen und verantwortlich für das Heben und Senken des Haupthakens. Diese Winden sind für den rauen Betrieb auf einer Baustelle konzipiert und in der Lage, massive Lasten aus dem Stillstand heraus bis zur vollen Geschwindigkeit zu heben, wobei sie eine millimetergenaue Steuerung gewährleisten. Der Aufbau einer hydraulischen Kranwinde umfasst häufig einen hochdrehmomentstarken Hydromotor, der eine Welle antreibt; diese überträgt die Leistung über ein Planetengetriebe auf die Winchtrommel. Bei großen Gittermastkranen verfügt der Kran möglicherweise über drei separate Winden: eine Hauptwinde zum Heben der Last, eine Hilfswinde für einen zweiten Haken sowie eine Masthebewinde zum Anheben und Absenken des massiven Gittermastes selbst – alle werden von einer gemeinsamen hydraulischen Antriebseinheit versorgt. Ein entscheidendes technisches Merkmal moderner hydraulischer Kranwinden ist die Nassbremskonstruktion. Im Gegensatz zu Trockenbremsen, die abrupt greifen und lösen, arbeitet eine Nassbremse in Öl und bietet dem Bediener ein deutlich verbessertes „Gefühl“ für ein sanftes und präzises Lastabsetzen – unverzichtbar beispielsweise beim Positionieren eines schweren Stahlträgers auf einem Betonfundament. Die hydraulische Steuerhydraulik der Winde ist häufig als Zwei-Pumpen-Mischsystem ausgelegt, bei dem zwei Hydraulikpumpen ihren Förderstrom vereinigen, um bei leichten Lasten eine hohe Winchgeschwindigkeit zu erreichen, oder alternativ mit nur einer Pumpe bei schweren Lasten ein hohes Drehmoment bereitzustellen. Für eine hydraulische Kranwinde, die die spezifischen Zugkraft- und Hubgeschwindigkeitsanforderungen Ihres neuen Krans oder Ihres Retrofitting-Projekts erfüllt, wenden Sie sich bitte an unsere Konstruktionsabteilung.